Anna und Tobias sind neuton, ein Akustikduo aus Köln. Sie sind nicht nur Arbeitskollegen sondern auch ein Paar. Die zwei sind Gesang und Musik für ganz spezielle Augenblicke auf Hochzeiten, Events und privaten Gigs. In meinem Interview verraten sie uns unter anderem, warum ein Blaumann zur Liebe führte, und welche tiefgründigen Erfahrungen sie bei ihren Gigs im Libanon sammelten. Außerdem erstmals hier: Ihr Auftakt der Youtube SOULCORNER sessions mit Video-Premiere!

1. Anna! Tobias! Schön, dass wir uns treffen. Stellt Euch doch bitte mal vor.

Anna: Hallöchen Mario und hallo liebe Leser! Wir sind Anna und Tobi, kommen aus Köln und machen nun seit über drei Jahren zusammen Musik als Akustikduo “neuton.”. Ich bin 30 Jahre alt und Tobi…

Tobi: … Genau. Ich bin 24 Jahre alt. Danke für die Einladung, Mario!

2. Tobias, wie hast Du den Weg zur Musik gefunden?

Oh, das hat schon echt früh angefangen. Als 5-Jähriger bestand ich darauf Klavierunterricht zu bekommen. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass mein Vater schon immer viel Musik gemacht hat und alle möglichen Instrumente bei uns im Haus herumstanden: Eine Orgel, Gitarren, diverse Blasinstrumente, alle möglichen Rasseln und Percussions-Instrumente. Es folgten sieben Jahre klassischer Klavier-, drei Jahre Posaunen-, und dann bis zu meinem Abitur E-Gitarrenunterricht. Dazu kam dann noch, dass bei uns zuhause total viel gesungen wurde, und alle meine drei Brüder auch Instrumente lernten. So haben wir uns gegenseitig motiviert. Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zum Schreiner, halt etwas Bodenständiges. Danach widmete ich mich jedoch fulltime der Musik. Aber ich merkte schnell, dass ich doch lieber Rockstar werden will. (lacht)

3. Und Du, Anna?

Ich habe von klein auf aus voller Überzeugung gesungen, getanzt und geschauspielert, wo es nur ging. Damals viel in der Schule, im Chor, in Theater- oder in Tanzgruppen. Leider wurde ich von zu Hause aus nicht gefördert. Irgendwann bin ich dann in ein Alter gekommen, wo ich an mir zweifelte und meine Leidenschaft nicht mehr weiter verfolgte. Ich habe überlegt Schauspiel oder Musical zu studieren, aber als ich mir die Studenten angeschaut habe, dann wurde ganz schnell klar: Die machen das seit sie fünf Jahre alt sind, wurden gefördert und haben sich ihr Leben lang auf so eine Karriere vorbereitet. Ich stufte meine Chancen als zu gering ein und widmete mich einem Sprachstudium. Während meines Auslandjahres in Sevilla (Spanien) habe ich meine Leidenschaft zur Musik wieder entflammen lassen und suchte mir nach meiner Rückkehr nach Deutschland einen Gesangs-Coach. Fündig wurde ich damals in der Music Academy in Düsseldorf und als meine Gesangslehrerin Izolda und ich uns kennenlernten, war es Liebe auf den ersten Blick. Izolda hat in mir riesiges Potential gesehen und mich nicht nur gesanglich gecoacht sondern vor allem viel Motivationsarbeit geleistet. Sie war fast mein Life-Coach könnte man sagen. Zudem hat sie mir durch ihre Ausstrahlung, Power und ihre eigene Karriere sehr imponiert. Das war mein Startschuss! Von da an bin ich immer weiter gegangen und hab schließlich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

4. Ihr seid nicht nur Arbeitskollegen, Ihr seid auch ein Paar. Was gab es denn zuerst? Eure Liebe, oder die gemeinsame Liebe zur Musik? Oder kam mit der Musik die Liebe?!

Anna: Wir haben uns bei einem Bandcasting kennengelernt. Eine Band suchte noch dringend nach einer neuen Sängerin und einem Gitarristen für ein dreimonatiges Engagement auf einem AIDA Schiff. Beim Vorspielen bei der Band haben wir uns zum ersten Mal gesehen und nachdem wir beide den Job bekommen haben, folgte erst mal eine mehrwöchige Kennenlernphase, in der wir sehr viel gemeinsam erlebt haben. Als Vorbereitung und Voraussetzung für das Schiff mussten wir eine Sicherheitsschulung für Crew-Mitglieder in Rostock absolvieren. Wir sind außerdem zusammen nach Frankfurt zur Amerikanischen Botschaft gefahren, um unser Visum zu beantragen, da das Schiff von Europa nach Amerika geschippert ist. Wir probten tagelang das Repertoire, gingen zusammen zum Shoppen nach Schiffs-Outfits, spielten Auftritte und vieles mehr. So haben wir uns dann Schritt für Schritt besser kennengelernt, und dann waren wir irgendwann endlich auf der AIDA und da hat es dann endgültig gefunkt.

5. Bei unserem ersten Treffen habt Ihr mir erzählt, dass Eure Beziehung auf hoher See auf eine harte Probe gestellt wurde…

Tobi: Ja, das kann man wohl sagen. Das Leben eines Crew-Members an Board ist nicht so rosig wie man zuerst annimmt. Zum einen hat man eine Kabine auf den unteren Decks ohne Fenster und dort lebt man dann auf sieben Quadratmetern zusammen mit einem weiteren Zimmergenossen. Zum anderen hat man es als Paar besonders schwer, denn Privatsphäre auf so einem Schiff ist rar. Wir wurden dazu angehalten unsere Zuneigung zueinander in der Öffentlichkeit unter Verschluss zu halten. Kein Händchen halten, kein Küssen. Daran haben wir uns aber nie gehalten, sehr zum Ärger unserer Vorgesetzten (lacht). Unser Job bestand eigentlich darin sechsmal in der Woche jeweils drei Stunden abends zu spielen. Darüber hinaus konnte es passieren, dass man sich eine Uniform anziehen und eine Stunde lang die Gäste darauf hinweisen musste, sich die Hände zu desinfizieren.

Anna: Aber das Lustigste war eigentlich direkt am Anfang! Als wir aufs Schiff gingen, lag es noch in Neapel im Dry Dock. Da mussten wir dann zwei Tage lang im Blaumann alle möglichen Folien, Reste etc. von der Renovierung abreißen. Es gab also auch Sachen, die uns während unserer Schiffszeit nicht so gefallen haben. Andererseits hatten wir unheimlich schöne Erlebnisse. Die Reiseziele waren der absolute Wahnsinn: Wir standen an einem Sonntag im Dezember um sieben Uhr morgens mit einem Kaffee in der Hand am verlassenen Time Square in New York; haben an verlassenen Stränden in der Dominikanischen Republik Piña Colada aus Ananas getrunken; waren nachts am Strand in Miami und haben den Mond bewundert. Am 31. Dezember auf Tortola hab ich mit Freunden in der Mittagshitze gefaulenzt und Rum Punch getrunken. Und, das ist kein Witz, wir standen an der Bugspitze wie Leo und Kate bei der Titanic und sahen Delfine. An dem Tag sind wir auch zusammengekommen. Mehr Klischee geht wohl nicht, aber es ist wirklich wahr. Das alles sind Erlebnisse, die man nie wieder vergisst und wir sind einfach nur dankbar dafür.

6. Gab es dann sofort neuton.?

Tobi: Nein, damals hatten wir noch gar nicht den Plan ein Akustikduo zu gründen. Die Partyband war unser Baby, und wir haben uns da unheimlich reingehängt und engagiert. Als eine Bekannte Anna fragte, ob sie auf ihrer Hochzeit singen könnte, lag es irgendwie nah, dass ich sie dabei begleite. Wir alberten mit der Akustik-Gitarre zuhause ein wenig rum, und als wir dann zum ersten Mal zusammen gesungen haben, hatten wir beide einfach nur Gänsehaut. Es war unheimlich, wie gut wir zusammen klangen. Da war uns direkt klar, dass es mehr werden sollte als nur die eine Hochzeit. Wir gaben uns sofort einen Namen, erstellten eine Facebook-Seite und alsbald auch Hörproben, Werbematerial und alles was dazugehört.

Anna: Unsere Partyband gab es aber noch bis zum Januar 2017, dann löste sie sich auf und mittlerweile bieten Tobi und ich auch die Erweiterung des Duos zur Band an. Die Musiker, das Repertoire und die nötigen Ressourcen dafür haben wir ja. Ich war früher auch in vielen anderen Projekten als Sängerin tätig, z. B. in einer großen Agentur aus NRW. Mittlerweile habe ich mich aber von allen Projekten getrennt und konzentriere mich nur noch auf neuton. Ich liebe es mich dafür zu engagieren, zu verbessern und meine eigenen Ideen umzusetzen. Wenn ich mal Zeit hab, helfe ich noch hier und da als Subsängerin in anderen Formationen aus, aber das ist eher die Seltenheit.

 

Der erste eigene Song von neuton. heißt “About You”, kommt bereits am 19. Januar raus und ist dann bei itunes, Spotify und Co. erhältlich…
Anna, Sängerin und Rapperin bei neuton.

 

7. Verfolgt man Euch in den sozialen Netzen seid Ihr sehr umtriebig. Was war Eure Motivation, im Oktober 2017 erstmals eine Live-Session über Instagram zu starten?

Tobi: Unsere größte Motivation war mit unseren Zuschauern in direkten, lockeren Austausch zu treten und Fragen zu beantworten, die häufig gestellt werden. Sei es zu unserer Arbeitsweise oder zur Musik selbst. Und außerdem spielen wir auch immer während unserer Live-Sessions, Songs auf die wir Lust haben, aber auch manchmal sogar auf Zuruf, wenn wir die gewünschten Songs im Repertoire haben. Diese Mischung aus Fakten und Musik kommt bei den Zuschauern unheimlich gut an, weil es nicht langweilig wird und uns macht es super viel Spaß.

Anna: Man kriegt auch eine sofortige Reaktion auf die Hörproben und auf das Gesagte, das ist echt cool. Wir waren uns erst nicht sicher, ob die Nachfrage so groß ist, aber es schauen tatsächlich sehr viele Leute live zu von Anfang bis zum Ende und andere schauen sich die gesamte Session noch am nächsten Tag an, da sie bei Instagram noch 24 Stunden online bleibt. Wir kriegen so viel positives Feedback. Die Leute bedanken sich bei uns dafür, dass wir ihnen so viel Freude bereiten. Das ist das größte Kompliment überhaupt und macht uns glücklich.

Tobi: Wir haben mittlerweile schon drei Live-Sessions veranstaltet und während der Adventszeit in den Stories einen musikalischen Adventskalender geführt. Die Response auf unsere Instagram-Stories war überwältigend. An dieser Stelle auch mal ein riesiges Dankeschön an alle Zuschauer und Zuhörer.

8. Wie hoch ist eigentlich der Aufwand, aktuelle Songs zu lernen?

Tobi: Das ist von Song zu Song ganz unterschiedlich. Wenn wir den Song schon gut im Ohr haben, dauert es meist nicht so lang, als wenn wir ein Lied zum ersten Mal hören. Zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden dauert es ungefähr ein Lied zu erarbeiten, zu arrangieren und ein paarmal durchzuspielen. Danach müssen die Songs aber natürlich noch mehrmals geübt werden, damit sie sich auch festigen. Es steckt also einiges an Arbeit dahinter, wenn wir beispielsweise Songs für eine Trauung einstudieren.

9. Bei so vielen Cover-Songs und Hits am laufenden Band käme mir die Lust, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen!?

Anna: Da sagst du was. Genau daran arbeiten wir zur Zeit mit Hochdruck. Ich liebe Musik einfach und es gibt haufenweise gute Songs da draußen, die ich gerne singe. Aber die Kreativität ist in den letzten drei Jahren auf der Strecke geblieben und das möchten wir ändern. Aktuell schreiben wir viele Songs und manche werden unter unserem Namen, also unter neuton. erscheinen, manche aber unter meinem Künstlernamen Anaïsa.

Tobi: Unsere Duo-Songs werden vermutlich im überwiegend akustischen Gewand erscheinen, mal Deutsch, mal Englisch, denn da wollen wir uns noch nicht zu sehr festlegen. Ich schreibe gern auf Deutsch, Anna ist in der englischen Sprache zu Hause. Im Gegensatz zum Duo lädt Anaïsa’s Musik hauptsächlich zum Tanzen ein. Aber da wir mitten im Song-Writing und Arrangement stecken, wollen wir gar nicht zu viel verraten. Manchmal ändert sich ja in dem Entstehungsprozess sogar der Kurs. Wir werden erstmal einzelne Songs herausbringen und abwarten, wie sie ankommen. Die Nachfrage nach eigenen CD’s ist jedenfalls groß. Selbst bei Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Auftritten werden wir oft nach eigenen Alben gefragt.

Anna: Wir können schon mal so viel verraten: der erste eigene Song von neuton. heißt “About You”, kommt bereits am 19. Januar raus und ist dann bei itunes, Spotify und Co. erhältlich.

10. In 2017 konntet Ihr Erfahrungen im Ausland sammeln. Wohin ging die Reise?

Anna: Unser größtes Auslandsabenteuer letztes Jahr war wohl der Libanon. Im Frühjahr wurde uns angeboten nach Beirut zu kommen und dort in einem schicken Lokal zu spielen. Wir haben nicht eine Sekunde lang gezögert und sofort zugesagt. Mittlerweile waren wir sogar schon zweimal dort, jeweils zwei bis drei Wochen. Es ist ein Land voller Extreme. Einerseits sieht man übertriebenen Reichtum, es wird viel Wert gelegt auf das Äußere, also die Klamotten, dicke Karren etc. Andererseits sieht man viel Armut und die Häuser sind nach zwei Bürgerkriegen in einem schlimmen Zustand. Die ganzen Kabel werden nicht unterirdisch verlegt, sondern hängen in riesigen Strängen zwischen den Häusern. Strom gibt es nur 21 Stunden am Tag. Wir haben aber auch richtig coole Sachen erlebt. Zum Beispiel saßen wir gerade in einem Restaurant, als ein Anruf kam, dass wir in zwei Stunden auf ein Konzert von Bryan Adams gehen würden. Kurze Zeit später standen wir tatsächlich vor ihm in der zweiten Reihe und konnten es nicht glauben.

Tobi: Alles in allem haben wir es als sehr gastfreundliches Land wahrgenommen und die schönsten Flecken der Erde gesehen, von denen man in Deutschland nichts weiß und die natürlich in keinem Reiseführer stehen. Dementsprechend hat auch unser Umfeld auf die Nachricht reagiert, dass wir nach Beirut fliegen würden. Die einen haben uns gewarnt vor Terroranschlägen, die anderen haben gefragt, wo das ist. Unser Job führt uns einfach zu abgefahrenen Orten der Welt.

11. Da kommt mir das Thema “Destination Weddings” in den Sinn…

Anmerkung: Destination Weddings sind Hochzeiten, die in traumhaften Locations bzw. in einem exotischen Ambiente stattfinden. Weltweit.

Tobi: Richtig. Destination Weddings sind für uns auch eine wunderbare Art und Weise die Welt zu sehen. Bislang haben wir in allen Ecken der Bundesrepublik auf Hochzeiten gespielt und freuen uns, dass wir 2018 schon drei Hochzeiten im Ausland begleiten dürfen.

Anna: Ich könnte jetzt sagen, dass ich gern auf Mallorca singen möchte oder in Griechenland, aber eigentlich habe ich keine Lieblingsdestination. Ich möchte einfach die Welt sehen und Menschen kennenlernen. Bei einem Destination Wedding finde ich besonders spannend zu verstehen, warum das Paar genau diesen Ort für die Hochzeit ausgewählt hat. Die persönliche Geschichte des Paares interessiert mich am meisten. Ich liebe außerdem die besondere Stimmung eines Destination Weddings, da die Hochzeitsgesellschaft in einer völlig fremden Umgebung ist und sich auch dementsprechend anders verhält. Viele sind sehr gespannt, positiv aufgeregt. Es ist nun mal etwas anderes und das merkt und sieht man in allen Gesichtern.

12. Wie flexibel und spontan seid Ihr auf einer Feier?

Tobi: Wir sind schon sehr flexibel. Wir haben zwar natürlich unseren persönlichen Geschmack, den wir – wenn möglich – gern einfließen lassen, aber wir legen uns nicht auf ein bestimmtes Genre fest. Im Mittelpunkt der Feier stehen nicht wir, sondern die Stimmung. Wir geben immer unser Bestes, damit eine schöne Atmosphäre herrscht. Das ist das A und O bei einer Hochzeit und letztendlich auch das, woran sich die Menschen am Ende erinnern. Sie erinnern sich nicht an die Deko oder an den einen Song, der gespielt wurde. Sie können aber noch Jahre später sagen, ob die Feier und die Stimmung gut waren. Und genau da sehen wir unsere Aufgabe. Das ist unser Ziel.

… und das kann ich als DJ blind unterschreiben!

Anna: Wir begleiten Trauungen, Sektempfänge, Dinner und können sogar zwei 30-minütige Partysets anbieten. Insgesamt achten wir aber darauf, dass wir außer der Trauung nicht mehr als vier Sets spielen. Mehr ist für die Stimme auf Dauer nicht so gut. Wenn wir mit der ganzen Band auftreten, spielen wir meistens 3×45 Minuten am Abend zur Party. Wenn die Kräfte bei der Band noch reichen, dann hat das Paar die Option um ein Set zu verlängern.

13. Somit gibt es zu jedem Anlass die passende Musik. Welches Repertoire bringt Ihr mit?

Anna: Wir spielen uns querbeet durch diverse Genres. Unser Party-Repertoire gibt alles her, was richtig Stimmung macht. “Everybody” von den Backstreet Boys, “Can’t Hold Us” von Macklemore oder auch ein Michael Jackson Klassiker wie “Black Or White”. Für Trauungen gibt es unheimlich viele schöne Songs, z.B. unbekanntere Lieder wie “The Great Northwest” von den Mighty Oaks oder aber auch Aretha Franklins “Say A Little Prayer”“. Letztens durfte ich “Alles leuchtet” von Joy Denalane bei einer Trauung singen und fand den Song auch super. Bei Sektempfängen singe ich gern Norah Jones, aber auch Country Songs wie “This is the Life” und…

14. … und “No Diggity” von Blackstreet!

Tobi: Richtig, Mario! Da Anna sehr gut und auch leidenschaftlich rappt, können wir auch so coole Nummern wie “No Diggity” bedienen. Wir wissen ja, dass du den Song feierst und daher gibt’s extra für dich ein Video davon. Gleichzeitig ist das Video der Anfang unserer SOULCORNER sessions bei Youtube, bei denen wir nun regelmäßig Songs covern werden, die wir lieben. Viel Spaß damit!

15. Wow, ich bin gerade richtig geflasht und fühle mich sehr geehrt! 😎
By the way: In Eurer Freizeit, welchen Künstlern hört ihr zu und welche Musik geht Euch unter die Haut?

Anna: Ich liebe die 90er Jahre und den 2000er R’n’B und Hip Hop. Dazu kann ich stundenlang abgehen und wenn das irgendwo bei einer Party kommt, hält mich nichts mehr auf dem Stuhl. Gleichzeitig kann ich aber dahinschwelgen und weinen vor Glück, wenn ich Jamie Cullum, Norah Jones, Sting oder Michael Bublé höre. Mein Geschmack ist sehr vielseitig und richtet sich nach Stimmung.

Tobi: Eigentlich alles was ‘echt’ ist und groovt! Ich feier’ zum Beispiel die Lebendigkeit alter Beatles Aufnahmen genauso wie ich mich in den treibenden Beats von modernen Heavy Metal-/Rock-Songs aber auch House-Tracks verlieren kann. Es lässt sich wirklich nicht auf ein Genre beschränken. Letztens haben wir uns zum Beispiel gemeinsam das Freddie Mercury Tribute Konzert von 1992 auf Youtube angeschaut und habe ich sogar eine kleine Träne verdrückt… aber psst!

Was für ein Zufall, denn ich schaue mir das Konzert hin und wieder an. Im Publikum stand damals mein Bruder. Den suche ich bei der Menschenmasse jedoch vergeblich. 🙂 Wie dem auch sei, unser Interview hat mir sehr viel Spaß bereitet. Ich bin gespannt auf den Release von “About You” und freue mich auf unsere gemeinsamen Gigs!

Über Mario Januskevicius, DJ und Interviewer

Mario Januskevicius wurde 1980 in Neuss bei Düsseldorf geboren. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter beim Kölner TV-Sender VIVA blieb er Medien, Musik und Events treu. Nach Zwischenstopps bei Red Bull, Lucky Strike und RTL konzentriert er sich auf das, was er besonders kann: Disc Jockey, Kundenbetreuung, Webdesign. Mario zählt sich zu den professionellsten DJs der Hochzeitsbranche und ist Mitbegründer des Meetups “Wedding Talk”, das ein Netzwerk aus hochkarätigen Dienstleistern vereint. Seit zwei Jahrzehnten sorgt er auf Hochzeiten und Firmenveranstaltungen für den musikalischen Kick. In seiner Freizeit schwingt er den Rasenmäher, dreht Schallplatten und spielt Badminton.